| ||||||
|
Ausgabe 17/2010
| ||||||
|
Chart Scan mit Kommentar Der Trick des Traders Einstieg von
Joe Ross Die Anzahl der Stäbe, die im Zuge einer Korrektur, ausgehend vom Punkt 2 oder dem Punkt des Ross-Hakens, gezählt werden, scheinen einige Trader zu verwirren. In meinen Büchern und vielen Artikeln habe ich über den Trick des Traders (TTE) geschrieben, und ich habe gesagt, dass ich bis zu drei Stäbe nutze. Sie könnten sich fragen, warum das so ist. Die Antwort ist einfach. In den Märkten, die ich untersucht habe, können Korrekturen, die aus 1-3 Stäben bestehen, erfolgreicher gehandelt werden als jede andere Zahl von Korrekturstäben. Ich habe in meinem Leben Tausende von Charts untersucht, und mit 1 bis 3 Stäben lassen sich bessere Gewinne erzielen als mit jeder anderen Zahl von Stäben in einer Korrektur. Das schließt jedoch nicht die Märkte und Zeitrahmen aus, wo das Trading von Korrekturen, die aus 1-4 Stäben bestehen, zu Gewinntrades führt. Damit man in den Märkten gewinnen kann, ist es auch notwendig, mit den Wahrscheinlichkeinten vertraut zu sein. Wenn Sie einen Markt und Zeitrahmen finden, wo Sie Gewinne machen, wenn Sie Korrekturen, bestehend aus 4 Stäben handeln, dann sollten Sie diese natürlich traden. Aber achten Sie darauf, dass Sie testen, testen und nochmal testen, um sicher zu sein, dass das funktioniert. Es gibt Aktien, die entwickeln 4-Stäbe-Korrekturen, und präsentieren damit Gewinntrades. Ich habe viele 4-Stäbe-Korrekturen in den Forexmärkten gesehen, die sich erfolgreich traden ließen. Der Punkt ist: "Sie müssen testen, um heraus zu finden, was funktioniert." Einige Märkte machen 3-Stäbe-Korrekturen auf den Tagescharts und 4-Stäbe-Korrekturen auf den Intraday-Charts. Das, was funktioiniert, müssen Sie selbst herausfinden. Wenn Sie nicht bereit sind, die Arbeit zu machen, dann gehören Sie nicht in dieses Geschäft. Der unten abgebildete Chart zeigt einige 1-2-3-Formationen. Würde es einen Unterschied machen, wenn Sie auf einen Monats-, Wochen-, Tages- oder Intradaychart blicken? Natürlich nicht! Charts sehen gleich aus. Der einzige Unterschied liegt in der Größe der Bewegungen. Eine 1-2-3-Formation auf einem 5-Minuten-Chart wird nicht annähernd die gleiche Distanz einer Bewegung umfassen wie es bei einem ähnlichen Chart von einer 1-Wochen-Bewegung der Fall wäre.
Von links nach rechts: Ein 1-2-3-Tief, mit einer 2-Stäbe-Korrektur Ein Ross-Haken (Rh) mit einer 2-Stäbe-Korrektur Ein Ross-Haken mit einer 2-Stäbe-Korrektur Ein Ross-Haken mit einer 3-Stäbe-Korrektur (gleiche Hochs werden als 1 Stab gezählt. Siehe Pfeil) Dieser Ross-Haken ist auch der Punkt 2 eines 1-2-3-Hochs. Der Punkt 2 des 1-2-3-Hochs ist auch ein Punkt 1 eines 1-2-3-Tiefs. Wenn wir auf dem Chart 1-2-3-Formationen in beide Richtungen haben, dann liegt eine Konsolidierung vor. Der zweite Stab des Doppelhochs ist auch ein Meßstab, und die nächsten 7 Stäbe haben entweder den Eröffnungskurs, den Schlußkurs oder beides innerhalb der Kursspanne des Meßstabes. Ein anderer Weg zu wissen, dass eine Konsolidierung vorlag, entsteht durch die Wechsel - die sich abwechselnden Eröffnungs- und Schlußkurse. Nachdem sich schließlich das 1-2-3-Tief, gefolgt von einem Ross-Haken (höchster Punkt) gebildet hatte, fingen die Kurse an, sich abwärts zu bewegen. Ein Umkehrstab am Ende der Abwärtsbewegung resultiert in einem Ross-Haken, was auch der Punkt 1 eines möglichen 1-2-3-Tiefs ist. Der Ross-Haken hat eine 2-Stäbe-Korrektur. Bis zu dem Zeitpunkt, als wir den Punkt 3 erreichen, erkennen wir, dass sich der Markt wieder in einer Konsoldiierung gefinden. Der Stab, der auf das Tief des Punktes 1 (Rh) folgt, stellt sich als ein Meßstab heraus. Er umfaßt die Eröffnung, den Schlußkurs oder beides der folgenden 5 Stäbe. Das 1-2-3-Tief in der Konsolidierung hat eine 3-Stäbe-Korrektur, gefolgt von einer Aufwärtsbewegung zu einem Rh (der auch der Punkt 1 eines 1-2-3-Hochs ist). Der Stab #3 des 1-2-3-Hochs bildet auch einen Rh, der eine 1-Stab-Korrektur hat. Die Kurse fallen und bilden einen weiteren Rh (den niedrigsten auf dem Chart), der eine 2-Stäbe-Korrektur hat. Was sagt uns das? Auf diesem bestimmten Chart und Zeitrahmen: Gibt es eine 1-Stab-Korrektur. Gibt es fünf 2-Stäbe-Korrekturen. Gibt es zwei 3-Stäbe-Korrekturen. In diesem Markt und Zeitrahmen würde ich 2-Stäbe-Korrekturen handeln, vorausgesetzt es gibt genug Raum für mich, um einen Gewinn zu realisieren. Wenn ein dritter Korrekturstab entsehen würde, und es gäbe genug Raum für mich, um einen Gewinn zu nehmen, dann würde ich auch die 3-Stäbe-Korektur handeln. Falls ein vierter Stab entstehen würde, dann würde ich eine Konsolidierung erwarten und an anderer Stelle nach einem Trade suchen.
Trading-Artikel von Joe RossEmpfehlung für Langfrist-Trader Beachten Sie die jährlichen Kursspannen für die Rohstoffe, die Sie handeln. Was sind die Hochs und Tiefs für dieses Jahr? Sind es im Vergleich zum letzten Jahr höhere Hochs, Tiefs und Schlußkurse? Bestätigt der Schlusskurs die Kursbewegung? Was ist der langfristige Trend? Wie sieht die diesjährige Kursspanne im Vergleich zu der durchschnittlichen Kursspanne der letzten drei Jahre aus? Sollte das nächste Jahr größere Volatilität als dieses Jahr haben? Wieviel, in Dollars oder Euro, betrug die Kursbewegung vom tiefsten Jahreskurs bis zum höchsten Hoch? Wieviel dieser Kursspanne konnten Sie mitnehmen? Was sollte das Hoch und Tief des nächsten Jahres sein für die Rohstoffe, die Sie handeln, basierend auf Ihrer Trendanalyse des Jahrescharts? Diese Fragen definieren die Kursstäbe der jährlichen Langfristcharts; benutzen Sie die Monatscharts, um diese Fragen zu beantworten. Benutzen Sie die Wochencharts, um wichtige Trendfragen für die monatlichen Hochs und Tiefs zu beantworten.. Mit das beste Trading, das ich gesehen habe, ist aus der Realisierung des großen Bildes entstanden. Für einige Trades, die ich mache, schaue ich auf die Jahrescharts. Dann schaue ich auf die Quartalscharts, um zu sehen, wo die vierteljährlichen Kursbewegung in die jährliche Bewegung passt. Von da ausgehend sehe ich mir die Monatscharts an, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was jetzt passiert. Ich bekomme ein besseren Eindruck durch die Untersuchung der Wochencharts. Bis zu dem Zeitpunkt, wenn ich mir alle diese unterschiedlichen Zeitrahmen angesehen habe, habe ich eine ziemlich gute Vorstellung davon, was der Markt mach, und wo er hinzugehen scheint. Der letzte Schritt ist der Einstieg, ausgehend vom Tageschart, welcher die geringste Wichtigkeit im großen Bild hat. |
| |||||
| | | | ||||
|
© Ross
Trading GmbH 1998-2011, Titel, Inhalt und Layout sind urheberrechtlich
geschützt.
|