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Ausgabe 07/2010
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Chart Scan mit Kommentar Was sollten Sie traden? von
Joe Ross In dieser Woche werde ich die Serie über Seitwärtsmärkte fortsetzen, und wie man eine Konsolidierung erkennt, wenn man sie sieht. In dieser Ausgabe des Chart Scan werden wir einen Blick auf den Umschlag werfen, den ich um die Schiebzone platziert habe. Sie werden sich daran erinnern, dass dies genau der gleiche Umschlag ist, den ich in meinem Buch Futures-Trading benutzte. Der Umschlag wird berechnet, indem man die Höhe der Schiebezone nimmt und für die äußeren Linien um 0,236 und 0,146 erweitert, und für den inneren Umschlag um 0,146 verringert. Auf dem unten abgebildeten Chart sind es das innere Hoch und innere Tief (die gestrichelten Linien innerhalb der Schiebezone,welche selbst durch die durchgezogenen Linien begrenzt ist), an denen wir interessiert sind. Wir möchten nach zehn Tagen jedes Mal dann ein Käufer sein, wenn die Kurse unter unsere innere Linie fallen, und wir möchten nach zehn Tagen jedes Mal dann ein Verkäufer sein, wenn die Kurse über unsere innere Linie steigen. Sprechen wir einen Moment über unsere Strategie. Was wir hier versuchen ist, einen Abprall an oder in der Nähe des Tiefs der Schiebezone zu erwischen und die dann folgende Aufwärtsbewegung bis zum Hoch der Schiebezone mitzunehmen, oder wir versuchen einen Abprall am oder in der Nähe des Hochs der Schiebezone zu erwischen, und die dann folgende Bewegung hinunter bis zum Tief der Schiebezone mitzunehmen. Nachdem sich die Kurse um die Hälfte durch die Schiebezone bewegt haben, möchten wir nicht ohne einen Gewinn aus dem Trade aussteigen. Damit wir diese Möglichkeit sicherstellen können, müssen wir alles oder einen Teil unserer Position in der Mitte der Schiebezone glattstellen. Wenn wir einen Teil unserer Position abstoßen, dann möchten wir die restlichen Stops an die Gewinnschwelle ziehen, oder sogar an den Punkt der halben Wegstrecke. Wenn der Markt uns mehr gibt, dann akzeptieren wird das. Wir möchten den Trade an der entgegengesetzten inneren Umschlagslinie oder besser schließen. Der Weg, den wir nutzen, um auszusteigen, wird davon abhängen, ob wir in der Lage sind, die Kurse intraday zu beobachten, oder, wenn das nicht mögich ist, dann werden wir in dem Markt Ausstiegsstops an der entgegengesetzten inneren Umschlagslinie platzieren. Wo platzieren wir das Stop? Mir graust davor, es Ihnen zu sagen, denn es muß für jeden Trader unterschiedlich sein. Hier sind ein paar Vorschläge; benutzen Sie die Stops, welche Sie sich am besten leisten können, und die am besten zu Ihrem Komfortniveau passen. Ein Stop kann sofort außerhalb der (durchgezogenen) Schiebezonen-Linie platziert werden. Ein Stop kann manchmal auf Grundlage der durchschnittlichen Volatilität platziert werden. (Wie man die durchschnittliche Volatilität berechnet,, zeige ich in meinen Seminaren). Wenn wir ausgestoppt wurden, dann möchten wir wieder einsteigen, sobald die Kurse versuchen, die innere Linie in Richtung der Mitte der Schiebezone zu durchbrechen. Am elften Stab eröffneten und schlossen die Kurse zwischen dem inneren Tief und der Schiebezonen-Linie. Wir würden dann einen Auftrag platzieren, um bei einem Ausbruch durch die innere Umschlagslinie zu kaufen.
Chart Courtesy of Aspen Graphics
Wir möchten die Bewegung erwischen, wenn die Kurse sich direkt in Richtung der Mitte des inneren Umschlags bewegen. Wie Sie anhand des oben abgebildeten Charts sehen können, wäre unsere Strategie sehr erfolgreich gewesen, wenn wir unser Stop genau hinter der (durchgezogenen) Schiebezone-Linie platziert hätten. Nächste Woche werden wir den Umschlag ausweiten. Wenn Sie mein Buch Futures-Trading gelesen haben, werden Sie die Konstruktion des Umschlages als die gleiche Methode erkennen, die in dem Buch gezeigt wird. Wird fortgesetzt in der nächsten Ausgabe des Chart Scan....
Profiteren Sie von unserem Ross Trading Signalbrief ! Unser Signalbrief richtet sich an alle Trader, welche keine Zeit oder Lust haben, die Märkte nach eindeutigen Ross-Signalen zu durchsuchen. An Trader, welche noch nicht perfekt in der Signalidentifizierung sind. Und vor allem an Trader, die im Selbststudium die Ross-Methode erlernen wollen.
Trading-Artikel von Joe RossAuf Verluste objektiv blicken"Hey Joe! Ich habe versucht, mich an die alte Tradingweisheit zu halten, die besagt: "Trading ist ein Beruf, wo man mit der Erwartung eines Verlustes in einen Trade gehen sollte", aber es hilft einfach nicht. Ich mag es nicht zu verlieren, und wenn ich einen Verlust erlebe, fühle ich mich einfach schlecht." Sie sind nicht alleine. Viele Trader erleben eine Achterbahn der Emotionen, fühlen eine Kombination aus Erleichterung und Euphorie, wenn sie gewinnen, und Schmerz und Enttäuschung, wenn sie verlieren. Am Ende ist es so, dass Sie umso mehr Gewinne realisieren werden, wenn Sie es schaffen, mit einer relativ ruhigen, logischen Geisteshaltung zu traden. Aber zu lernen, Verluste zu akzeptieren, ist leichter gesagt als getan. Es kann für einige Trader schwer sein, Verluste zu akzeptieren und mit diesen zu rechnen. Es kann notwenig sein, dass Sie den Blick auf einen Verlust als ein Herausforderung sehen müssen, die Sie noch zu entwickeln haben. Für einen Trader ist es sinnvoll, Verluste zu antizipieren. Die Wahrscheinlichkeiten sprechen dafür, dass Sie viele Verluste sehen werden, aber es ist wichtig, daran zu denken, dass Sie am Ende ein profitabler Trader sein werden, solange die Gewinne aus Ihren Gewinntrades größer sind als die Verluste aus Ihren Verlusttrades. Also ist es wichtig, dass Sie nicht einen gesunden Sinn von Skepis bezüglich der Tradingergebnisse mit Pessimismus verwechseln. Es gibt keinen Grund, pessimistisch zu sein. Sie können profitabel handeln, solange Sie nicht zulassen, dass Ihre Emotionen die Kontrolle über Sie gewinnen. Aber auch wenn man das weiß, ist immer noch schwer, Verluste zu akzeptieren. Verluste tun weh. Wir können intellektuell glauben, dass Verluste eine Tatsache des Trading sind, und dass wir sie erwarten sollten, und uns nicht darüber ärgern sollten. Aber wenn es dann darum geht, einen Verlust zu akzeptieren, kann diese intellektuelle Haltung wenig Hilfe bieten. Es schmerzt immer noch zu verlieren. Es ist wichtig, dass man sich sofort mit dem emotionalen und psychologischen Schmerz von Verlusten beschäftigt. Sofern man nicht sofort darauf eingeht, kann der Verlustschmerz eine Abwärtsspirale von vernichtenden Gedanken und Stimmungen erzeugen. Sie erleben einen Verlustrade, fühlen sich schlecht, und diese unangenehme Situation beeinträchtig Ihren Ausblick ungünstig. Wenn Sie einen potentiellen Kreis von negativen Gedanken und Stimmungen stoppen können, werden Sie ruhiger und stabiler sein, wenn Sie auf bevorstehende Verluste blicken. Eine Möglichkeit, die Qual eines Verlustes zu bekämpfen, besteht darin, nach Börsenschluss zu visualisieren, wie man mit einem Verlust umgeht. Stellen Sie sich vor, ein Trade entwickelt sich nicht und wie es sich anfühlt, die Position zu schließen. Achten Sie auf Ihre Gedanken. Übertreiben Sie die Bedeutung des Verlustes? Haben Sie Gedanken wie: "Ich werde niemals ein gewinnender Trader sein. Dieser Verlust zeigt, wie schlecht ich hierbei bin." Wenn Sie dem Verlust mehr Bedeutung zukommen lassen, als er es wert ist, dann werden Sie die psychologische Kraft des Verlustes verschlechtern. Stattdessen sollten Sie versuchen, ein wenig unbeteiligt zu sein; wenn Sie sich das Verlieren vorstellen, sollten Sie alternative Gedanken hervorbringen. Sie könnten versuchen zu denken: "Der Verlust bedeutet nicht alles. Es ist nur eine Rückmeldung." Denken Sie nicht, dass ein Verlusttrade eine persönliche Bedeutung hat. Er ist nur eine Rückmeldung darüber, wie Ihre Strategien funktionieren, oder über die zur Zeit herrschenden Marktbedingungen. Interpretieren Sie nicht zuviel darüber und geben Sie dem Verlust nicht mehr Bedeutung, als er verdient. Es ist immer noch schwer, daran zu denken, dass er nur eine Rückmeldung ist und nichts über Sie aussagt. Aber wenn Sie diese Gedanken praktizieren, werden Sie schließlich in der Lage sein, einige der Emotionen aus der Situation rauszunehmen. Sie werden in der Lage sein, den Verlust nur als eine Rückmeldung anzusehen, nur als eine objektive Information. Es gibt keinen Grund, dass Sie sich von Verlusten runterziehen lassen. Es ist oft nicht annähernd so schlimm, wie Sie es darstellen. Wenn Sie auf Verluste objektiv blicken, dann werden Sie lernen, diese zu minimieren. Sie werden sie als eine Herausforderung ansehen und weiter gehen, um größere Gewinne zu erzielen..
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