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Joe Ross:

TRADING IST EIN GESCHÄFT
Professionell an den Terminbörsen handeln

 

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Buchbesprechung
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12 Trading ist ein Geschäft (Seite 51-57)

In meinem Buch Futures-Trading beschrieb ich die Terminspekulation als ein Geschäft. Wenn Sie einen Augenblick Geduld mit mir haben wollen, werde ich hier noch einmal wiederholen, was ich dort schon sagte. Ich habe einen guten Grund dafür.

„Futures-Trading ist ein Geschäft. Meiner Ansicht nach ist es das beste Geschäft der Welt - aus vielen Gründen! Es hat ein sehr hohes Gewinnpotential, dem sehr geringe Fixkosten gegenüber stehen. Das Risiko kann wesentlich reduziert werden, indem man nur Positionen mit einer hohen Gewinnwahrscheinlichkeit eingeht. Eigentlich ist das Futures-Trading ein sehr risikoarmes Geschäft, wenn man es mit der richtigen Einstellung und der richtigen Planung betreibt.“

„Trading ist sehr vielseitig. Ich kann auswählen, welchen Markt ich handeln möchte; ich kann wählen, wann ich in einem Markt handeln möchte; und im allgemeinen kann ich bestimmen, unter welchen Umständen mein Einstieg erfolgen wird. Wenn im Rohölmarkt Geld verdient wird, dann kann auch ich in diesem Markt Geld verdienen. Wenn ich Bonds handeln möchte, weil sie sich bewegen, dann kann ich das machen. Jeder tendierende Markt bringt irgend jemandem Geld; also kann ich auch einen Teil der Bewegung bekommen. Ich kann ein Bulle oder ein Bär sein, so wie es zu meiner Stimmung paßt. Ich kann ein glücklicher Bulle oder ein glücklicher Bär sein, wenn ich mit dem Trend gehe.“

„Ich verdiene meinen Lebensunterhalt damit, was wahrscheinlich die letzte Bastion des echten Kapitalismus in der Welt ist - der ‘freie’ Markt. Ein kühler Kopf verhilft mir zu meinem Lebensunterhalt, und ich kann die Früchte meiner Arbeit ernten.“

„Ich habe keine Kundenprobleme: keine Kundenbeziehungen, keine Kundenbeschwerden, keine Kundendiebstähle, keine Kundenretouren.“

„Es gibt keine Probleme mit Angestellten. Es gibt keine Gewerkschaften, mit denen ich mich streiten muß, keine Verhandlungen, keine Streiks. Keine Sozialpläne für Angestellte, nur was ich mir selbst gönne. Keine Angestellten, die mich bestehlen. Keine Banken, denen ich Rechenschaft schulde, keine Aktionäre.“

„Es gibt keine Warenkosten, keine beschädigten Güter, keinen Vandalismus, keine Serviceanrufe, keine zu leistenden Reparaturen und keine anfallenden Garantien.“

„Ich brauche keine Werbung zu machen, und ich bekomme keine Kopfschmerzen wegen meinem Marketing. Wenn ich verkaufen möchte, gibt es fast immer einen Käufer, und wenn ich kaufen möchte, fast immer einen Verkäufer. Keine Einkaufs- und Beschaffungsprobleme, und keine Verkäufer, die Fehler machen.“

„Es gibt keine Produktionsprobleme, keine einzuhaltenden Produktionspläne, keine Fracht und Verschiffung, keinen Lagereingang, keine Haftpflicht für das Produkt.“

„Ich habe auch keine Lagerprobleme. Kein Warenlager, keinen Schwund, keine Waren, die zu reduzieren sind. Keine Frachtrechnungen, keine Fracht und keine Frachtschäden, keine zu beladenden oder zu entladenden Lastkraftwagen. Ich bin befreit von Rechnungsstellung, Kontoführung, Lohnzahlungen, Inventur, Mahnungen, faulen Schecks und faulen Schulden.“ „Es gibt keine Verkäufer, die mich anrufen, wenngleich mir gelegentlich ein Anlageverkäufer seine heißen Tips verkaufen will. Sobald ich diesen Leuten sage, daß ich ein professioneller Trader bin, der ganz gut in den Märkten zurechtkommt, entschuldigen sie sich schnell und legen auf. Dies verstärkt nur meine überzeugung, daß sie nichts anderes als Wölfe sind, die darauf warten, ein paar unschuldige Lämmer zu reißen.“

„Ich habe keine Konkurrenz. Was? Wie kann das sein? Ja, es stimmt. Ich mache nur mit jemandem Geschäfte, der eine andere Meinung hat als ich. Wir regeln unsere unterschiedliche Meinung mit Geld. Wenn ich richtig liege, dann bezahlt er, wenn ich falsch liege, dann zahle ich. Wir regeln unseren Meinungsunterschied auf höfliche und vornehme Weise, indem wir entsprechend der Regeln unser Geld auf den Tisch legen. Wir kennen uns nicht. Die Börse agiert als neutrale Partei.“

„Die Person, welche die andere Seite meiner Position hält, kann nicht den Preis senken, so wie es ein Konkurrent kann. Sie kann nicht einen besseren Service bieten, sie kann mich nicht mit einer neuen Erfindung für ein schon existierendes Produkt oder mit einem gänzlich neuen Produkt vom Markt drängen. Sie kann nicht meine Kundenlisten stehlen, denn ich habe keine. Sie kann auch nicht meinen besten Verkäufer abwerben. Sie kann nicht einen Spion in meine Firma einsickern lassen, um meine Geschäftsgeheimnisse zu entdecken, denn ich habe nichts zu verbergen, und die Person auf der anderen Seite weiß auch nicht, wer ich bin. Man kann nicht meinen besten Wissenschaftler abwerben, und ich kann niemals das Opfer einer feindlichen übernahme werden. Ich mache mir niemals Sorgen wegen Unternehmensspionage.“

„Jetzt frage ich mich: Wo noch kann man ein solches Geschäft finden? Die Antwort auf diese Frage ist klar: Nirgendwo! Es ist das perfekteste Geschäft der Welt!“

Als Sie sich entschieden, das Trading an den Terminbörsen zu erlernen, gab es wahrscheinlich gute Gründe, die Ihrem Wunsch, Trader zu werden, als Ansporn dienten. Andererseits vielleicht auch nicht! Ihr tatsächlicher Beweggrund, mit dem Trading von Futures zu beginnen, kann auch alles andere als eine gute Geschäftsentscheidung, basierend auf ökonomischer Realität, gewesen sein. Viel zu häufig ist der Grund, warum Leute an die Börsen gehen, unbändige Gier.

Wenn Sie sich jetzt entlarvt vorkommen, müssen Sie das Geschäft des Futures-Trading neu überdenken.

Wenn Sie sich nicht in meiner Beschreibung erkennen können, dann ist es höchste Zeit, mit einer gründlichen Selbstanalyse zu beginnen. Wenn Sie nach langer Prüfung Ihrer inneren Motivation feststellen sollten, daß die Gier nicht Ihr einziger Beweggrund ist, haben Sie bereits einen Riesenschritt auf dem Weg zum Erfolg an den Terminbörsen gemacht.

Termingeschäfte zu tätigen ist ein Geschäft. Können Sie mir folgen? Es ist ein Geschäft. Es ist kein Spiel, kein Glücksspiel und auch keine billige Karussellfahrt... es sei denn, Sie wollen es so.

Regelmäßig unterrichte und spreche ich mit erfolgreichen Industriellen, Landwirten, Doktoren, Zahnärzten, Rechtsanwälten, Brokern, Ingenieuren, Buchhaltern, Steuerberatern und anderen professionellen Menschen.

Viele Fachleute unter Ihnen erfreuen sich großen Erfolges in Ihrem gewählten Fach. Oftmals scheinen Sie gerissene Geschäftsleute zu sein. Sie sind durchaus fähig, einen netten Gewinn in ihrem eigenen Geschäft zu verbuchen.

Warum gelingt ihnen dies aber nicht an den Terminbörsen?

Ich werde es Ihnen sagen, und die Antwort wird manchen von Ihnen Kopfschmerzen bereiten. Wer sich angesprochen fühlt, sollte aber besonders aufmerksam weiterlesen, denn wenn der Schuh paßt, soll man ihn auch tragen.

Die Fähigkeit vieler Profis, Gewinne zu machen, ist keine Funktion ihrer Profession, sondern des Systems. Was will ich damit sagen?

In vielen Berufszweigen verfolgt man einen ähnlichen Berufsweg: Man geht in die Schule, bekommt gute Noten, man macht irgendeine Art von Lehrzeit durch, man zahlt seinen Beitrag, indem man das erforderliche Mindestmaß an Bildung, Jahren und/oder Geld investiert, man besorgt sich eine Lizenz und eröffnet dann eine Praxis oder arbeitet für andere Leute. Und dann wird man vom System belohnt.

Das System sorgt dafür, daß es nicht zuviel Wettbewerb gibt, indem es mit den Lizenzen knausert. Das System verleiht ein gewisses Maß an Achtung und Geltung. Das System erlaubt Ihnen vielleicht, einen Titel zu führen, der anderen legal nicht erlaubt ist. Das System gibt Ihnen die Möglichkeit, mit den tollsten Abkürzungen vor Ihrem Namen Eindruck zu schinden. Das System verschlüsselt Ihre Tätigkeit in Geheimsprachen und Terminologien, die nur Ihnen und Ihren Kollegen geläufig sind. Das System macht sich für Ihre Interessen stark, so daß Sie in einer profitablen Geschäftswelt agieren. Größtenteils schanzt das System Ihnen adäquate Löhne und Gewinne zu, was auch immer Ihr Geschäftsbereich ist.

Großzügige Aufträge aus öffentlicher Hand, Preisbindung, Subventionen, PIK-Programme, lizenzverleihende Autoritäten, usw. wiegen Sie in dem beruhigenden Gefühl, genau zu wissen, wie man Geld macht.

Sie bilden sich vielleicht ein, Entrepeneur zu sein. Sie sehen sich als erfolgreichen Geschäftsmann. Aber in Wirklichkeit sind Sie das alles nur, weil das System, geschaffen von Ihren Vorgängern, es Ihnen fast unmöglich macht, finanziell zu versagen, nachdem Sie Ihren obengenannten Beitrag geleistet haben.

Treten Sie jetzt ein in die Geschäftswelt der Terminbörsen, den letzten Stützpunkt des wahren Unternehmerkapitalismus in der freien Welt. Fast vollkommen unreguliert, jenseits Ihrer Kontrolle; die Welt, die Sie betreten haben, gibt Ihnen keine Möglichkeit, sich auf ein System zu stützen. Kein System, das Sie dafür bezahlt, etwas anzubauen, kein System, um monopolistische Gewinne zu schaffen, kein System, das Mindestpreise verordnet oder Preisbindungen festlegt, kein System, welches Ihnen vorschreibt, was akzeptable Geschäftspraktiken sind, kein System, das Sie in irgendeiner Art und Weise an der Hand führt.

Sie haben eine Welt betreten, die in nichts derjenigen ähnelt, in der Sie aufgewachsen sind. Sie, das professionelle Unschuldslamm, befinden sich in der Höhle des Löwen. Sie können mir ruhig Glauben schenken, wenn ich Ihnen sage, daß Sie keine Ahnung haben, wie Sie in dieser Welt agieren sollen.

Sie haben eine Welt betreten, in der Sie niemandem Anweisungen geben können. In der es keine Verordnungen gibt. Wo keine Dienstvorschriften eingereicht werden. Sie können hier keinen Organisationsplan aufstellen, keine Schemata oder Gewinn- und Verlustrechnungen, noch können Sie irgendeine billige Hilfskraft finden, die Ihnen die Dreckarbeit abnimmt. Die einzige Person, der Sie hier Befehle erteilen können, ist Ihr Broker, und er verspielt vielleicht trotzdem Ihre Chancen. Und sollte er das nicht tun, dann vielleicht der Mann auf dem Parkett. Sie haben eine Welt betreten, wo selbst Ihr Geld Ihnen nicht helfen kann. Der Markt ist wie ein weit aufgerissener Schlund, bereit, jeden Pfennig, den Sie ihm zuwerfen, zu vertilgen.

Hier gibt es keine festgelegten Honorare für Ihre Mühen, keiner sitzt da und versucht sein Mütchen zu kühlen, während er auf Sie wartet, oder darauf, daß Sie ein Telefongespräch beenden, oder aus einer Sitzung oder Konsultation kommen. Nein, der Schuh ist jetzt am anderen Fuß. Sie müssen jetzt abwarten, um zu sehen, ob Ihre Aufträge ausgeführt wurden. Sie müssen abwarten, um zu erfahren, welchen Preis Sie letztendlich bezahlt haben und welches Risiko dadurch entstanden ist. Sie sind dem Markt jetzt ausgeliefert, und der Furcht, was Sie das alles kosten wird. Und Sie sitzen jetzt nervös da, in Erwartung des Urteils, das der Markt über Ihre Geschäfte fällt.

Sie fühlen sich wie ein gestrandeter Wal, der, verzweifelt nach Luft schnappend, herumzappelt, unfähig, sich aus eigener Kraft zu helfen. Jedes Mal, wenn Sie versuchen, in das Wasser zurückzukehren, werden Sie wieder an den Strand zurückgeworfen. Ihr Ego ist verletzt und geschunden. Sie können machen, was Sie möchten, die Situation ist Ihrer Kontrolle entwichen. Der Boden, auf dem Sie gestrandet sind, ist wie Treibsand und saugt Sie tiefer und tiefer in seine Umarmung.

Bevor Sie sich mit Termingeschäften auseinandersetzten, waren Sie es gewohnt, bei fast allen Ihren Unternehmungen Erfolg zu haben. Ihr Talent, Ihr Vermögen, das System oder eine Kombination dieser Faktoren hat es Ihnen immer ermöglicht, gut dazustehen. Doch jetzt wird Ihnen erschreckend klar, daß Sie es mit etwas zu tun haben, das viel größer ist als Sie selbst. Aber wissen Sie, was es ist? Ihr Stolz verhindert, daß Sie es zugeben. Das wundervolle Gehirn, mit dem Sie so reich beschenkt wurden, wird Sie bestimmt retten. So war es doch immer. Warum nicht auch jetzt?

Das Trading ist zwar ein Geschäft, aber es ist eine Art von Geschäft, auf das Sie unglückseligerweise sehr schlecht vorbereitet sind.

Und wenn Ihre Gründe, warum Sie an den Märkten handeln, nicht rein ökonomischer Natur sind, werden Sie in den Märkten, um ein permanenter Gewinner zu sein, auf die Dauer die Durchschlagskraft eines Schneeballs in einem glühenden Hochofen haben. Erinnern Sie sich immer daran, Trading ist ein Geschäft. Wieviel Leute kennen Sie, deren Beweggründe an den Märkten nicht ökonomischer Natur sind? Ich frage Sie nochmals: Warum sind Sie in dieser Branche? Hoffentlich nicht nur für billiges Vergnügen.

Und noch eine Frage: Sollte Ihr Trading nicht auf guten Geschäftsstrategien beruhen, wie, um Himmels Willen, können Sie dann erwarten, Geld zu verdienen, in einer Arena, in der die Gewinner, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, jederzeit bereit sind, Ihnen, ökonomisch gesprochen, die Kehle durchzuschneiden?

Die Profis beim Futures-Trading machen nichts weiter, als ihr täglich Brot zu verdienen. Und diese Leute brauchen noch mehr Geld, um ihre Honorare zu bezahlen, und noch viel mehr Geld, um die Architekten zu bezahlen, die ihre Häuser entwerfen.

Die Profis brauchen Geld für die teuren Honorare der Buchhalter, Rechtsanwälte, Doktoren und Zahnärzte; für unglaublich hohe Krankenhauskosten, für wahrhaft superlative Autokosten, um überhöhte Steuern und Abgaben zu zahlen, und schließlich für wucherhafte Zinsen. Diese Leute brauchen Geld, um genauso wie Sie den großartigen, modernen Lebensstil zu bezahlen.

Kümmert es diese Leute, ob das Ihr Geld ist, welches sie verdienen? Nein! Wenn diese Leute zu Ihnen kommen, sind sie Ihnen ausgeliefert; aber wenn Sie zu ihnen gehen, sind Sie ihnen ausgeliefert. Haben Sie Ihren Kunden seinerzeit genug Mitleid gezeigt, um es jetzt Ihrerseits verdient zu haben, mit Samthandschuhen angefaßt zu werden? Ist diese Art von Aufrechnung überhaupt möglich, wenn man bedenkt, daß Ihre Gegenspieler gar nicht wissen, wer Sie sind? Die Märkte sind unpersönlich, und die Marktteilnehmer werden sich wahrscheinlich niemals treffen. Den Märkten ist es egal, was für ein weichherziger und freigiebiger Mensch Sie sind - selbst wenn Sie den Armen der Gesellschaft umsonst Ihre Rechtsberatung zukommen lassen, einen Tag in der Woche ohne Honorar in einer Armenklinik arbeiten, Obdachlose mietfrei unterbringen, oder vielleicht zur kirchlichen Gulaschkanone beitragen, um den Alten und Sozialfällen wenigstens an Weihnachten ein Festmahl zu spendieren.

Sie müssen endlich die Augen öffnen und aufwachen. Das Trading ist ein Geschäft, grausam, voller Wettbewerb und Rivalität. Sie befinden sich nicht mehr in Ihrem geschützten, lizensierten und abgeschotteten Markt, in dem Sie so siegreich sind. Sie können es sich nicht leisten, weiterzuschlafen, es gibt keine 1002. Nacht! Beim Trading lassen Sie sich auf die riesige, rücksichtslose, überwältigende Welt der freien kapitalistischen Märkte ein. Hier gibt es keinen Schutz, außer brüchigen und oft verletzten, ethischen Leitfäden, keinen Schutz selbst von den wenigen, regulierenden Autoritäten, die, aus Gründen, mit denen ich vollkommen übereinstimme, das Maß an Regulation in den Märkten möglichst klein halten wollen.

Erlauben Sie mir aus einem, jetzt leider vergriffenen Buch zu zitieren. Es heißt „God in the Pits, Confessions of a Commoditiy Trader“ und wurde von Mark Ritchie geschrieben. Mark Ritchie hat viele Jahre als Trader auf dem Parkett verbracht; sein Name taucht in mehreren Büchern über Termingeschäfte auf.

„Die Welt der Pits unterscheidet sich nicht von irgend einer anderen Welt. Eine ständige Versuchung zum Kompromiß durchdringt sie. Nehmen wir ein Beispiel: Ein Broker, der für eine Reihe von Clearinghäusern arbeitet, hat mit einem Local (das ist ein ortsansässiger Trader, der nur im eigenen Auftrag handelt) ein Geschäft abgeschlossen und schuldet diesem jetzt 500 Dollar.“

„Am nächsten Morgen hat der Broker Aufträge, direkt zur Handelseröffnung 500 Kontrakte zu verkaufen und 200 zu kaufen. Also verkauft er im Pit 400 Kontrakte für jeweils 7,51 $ und kauft 100 Kontrakte für 7,52 $. Die übrigen 100 verkauft er an den Local, dem er das Geld schuldet, für 7,51 $, und kauft sodann, von der selben Person, 100 Kontrakte zurück, zum Preis von 7,515 $. Die Aufträge der Kunden wurden sehr genau ausgeführt, und die Schulden dadurch beglichen, daß der Local an dem Geschäft 500 Dollar verdient hat. Die ethischen Grundlagen dieser Vorgehensweise sind vielleicht fragwürdig, aber trotzdem wurde allen Verpflichtungen nachgekommen. Und tatsächlich hat der Kunde, dessen Auftrag zu 7,515 $ erfüllt wurde, einen besseren Preis bekommen, als die 7,52 $, die am Markt hätten bezahlt werden müssen.“

„Am nächsten Morgen treffen sich der Broker und der Local, nachdem sie nun erkannt haben, wie einfach es ist, Geld zu verdienen. Der Broker hat jetzt Aufträge, 500 Kontrakte zu verkaufen und 700 zu kaufen. Er kauft aber nur 200 Kontrakte für 7,54 $; die Eröffnungsnotierungen stehen bei 7,52 bis 7,54 (die Eröffnungsnotierungen sind die Kursspanne, innerhalb derer sich die Notierungen in den ersten Sekunden nach Markteröffnung bewegen. Alle Aufträge, die zur Handelseröffnung ausgeführt werden sollen, müssen innerhalb dieser Eröffnungskursspanne abgeschlossen werden).“

„Der Broker muß also immer noch 500 kaufen und 500 verkaufen. Als erstes verkauft er 500 an seinen neuen Freund, den Local, für 7,52 $, dann kauft er 500 Kontrakte für 7,54 $ zurück. Seine Aufträge wurden vollkommen legal, innerhalb der Eröffnungszone, ausgeführt, und der Local hat einen netten Gewinn von 10.000 Dollar zu verbuchen.“

„Man könnte jetzt sagen, der Kunde habe genau das erhalten, worauf er ein Anrecht hat. Manchmal ist das aber leider nicht der Fall. Nehmen wir an, der Broker verkauft im Auftrag eines Kunden in einem fallenden Markt eine hohe Zahl von Kontrakten. Gehen wir davon aus, er verkauft 100 Kontrakte, zu einer Reihe von verschiedenen Preisen: 10 für 72, 20 für 70, also einen Tick tiefer, und noch mal 10 für 68. Dann bietet er noch mal 10 Kontrakte zwei Ticks tiefer an, er bekommt 64. Er hat jetzt also die Hälfte seines Auftrages verkauft, während der Markt um 8 Punkte gefallen ist - genau, wie man es bei einer großen Menge von Kontrakten erwarten würde. Vielleicht verkauft er noch weitere 20 Kontrakte zu 60, dann 10 für 56 und die restlichen 20 für 50. Hier noch einmal eine übersichtliche Darstellung seiner Aktionen für seinen Kunden:

Er verkaufte:

10 Kontrakte zu 72

20 Kontrakte zu 70

10 Kontrakte zu 68

10 Kontrakte zu 64

20 Kontrakte zu 60

10 Kontrakte zu 56

20 Kontrakte zu 50

Er verkaufte also 100 Kontrakte zum Durchschnittspreis von 62. Aber die Notierungen fielen tatsächlich bis runter auf 50. Also verkauft unser Broker 100 Kontrakte zu 50 an einen Freund und verbucht diesen Verkauf auf das Konto seines Kunden, der in völliger Unkenntnis darüber bleibt, was wirklich geschehen ist. Die 100 jedoch, die er zum durchschnittlichen Preis von 62 verkauft hat, trägt er auf sein eigenes Konto ein. Als nächstes kauft er 100 von seinem Freund für 56. Beide haben jetzt also 6 Punkte auf eine Zahl von 100 Kontrakten verdient (Bei 10 $ pro Punkt sind das 6.000 Dollar Gewinn). Der Kunde, der eigentlich zu 62 verkauft hat, bekommt statt dessen einen Preis von 50, er verliert 12 Punkte bei einer Menge von 100 Kontrakten, also 12.000 Dollar. Jeder Pfennig, den unser Broker und sein Freund gemacht haben, kam direkt aus der Tasche des Kunden, dem eigentlich der bessere Preis zustand, zu dem der Broker seinen Trade abwickelte.“

(„In der Realität gibt es keine Ware in dieser Industrie, die auch nur auf die entfernteste Weise unserem Beispiel ähnelt, sei es bei den Notierungen oder von der Preisstruktur her. Trotzdem erwarte ich jede Minute einen Anruf irgendwelcher Rechtsanwälte, die, im Auftrage mehrerer Broker aus einer Reihe von Pits, behaupten werden, meine Beschreibung käme dem Geschäftsgebaren ihrer Klienten gefährlich nahe.“)

„In manchen Pits und an manchen Börsen haben diese kleinen Gepflogenheiten mittlerweile ziemliche Proportionen angenommen. Ein Broker sagte mir, er habe gesehen, wie auf diese Weise 70.000 Dollar bei einer Handelseröffnung die Hände wechselten. Und das sei keine Seltenheit.“

„Er sagte weiterhin, die Menge an Gelegenheiten, von Auftraggebern zu stehlen, sei so groß, daß er schließlich damit aufhören mußte, Aufträge auszuführen. Es war der einzige Weg, wie er mit der Versuchung fertig werden konnte. Er behauptete, daß er Broker kannte, die ihre Dienste kostenlos anbieten würden, nur um auf diese Weise von ihren Kunden zu profitieren. Erbärmlich!“

Wenn Sie tatsächlich bereit sein sollten, als Geschäftsmann an den Terminmärkten zu handeln, mit der richtigen wirtschaftlichen Planung, Organisation, Kontrolle, Leitung und Arbeitsteilung, lesen Sie bitte weiter. Sollte dies nicht der Fall sein, habe ich Sie für die Kosten, die der Kauf dieses Buches Ihnen verursacht hat, reichlich entschädigt. Sie sollten die Finger vom Trading lassen. Sie sollten Termingeschäfte als eine völlig von Ihnen getrennte Welt betrachten oder als Glücksspiel, Zeitvertreib, als Art der Selbstbestrafung, als Weg, etwas von dem zurückzugeben, was Sie anderen abgenommen haben, als Buße, Selbstgeißelung oder als neue Weise, einem guten Zweck zu dienen - meinem Konto zum Beispiel.


29.7 Risikomanagement (Seite 184-187)

über das Risikomanagement sind ganze Abhandlungen geschrieben worden. Viele der besten Bücher wurden von Leuten geschrieben, die sich mit der Spieltheorie beschäftigen. Wenngleich es interessant ist, diese Bücher zu lesen, so orientieren sie sich aber mehr an mechanischen Handelssystemen.

Dies ist sehr schön, falls das der Weg ist, wie Sie handeln. Wenn Sie die Wahl getroffen haben, ein mechanischer System-Trader zu sein, dann trifft alles, was in diesen Büchern gesagt wird, auf Sie zu. Ich vertrete die Meinung, daß das Trading nach einem System in den Futuresmärkten sich zum überwiegenden Teil nicht davon unterscheidet, bei Pferdewetten ein System zu nutzen, am Blackjack-Tisch zu zocken oder sogar Lotto zu spielen.

Machen wir uns nichts vor - die USA ist zu einer Nation von Spielern geworden. Jeder sucht nach einer Möglichkeit, schnell reich zu werden.

Wir haben die Arbeitsethik verloren oder sind im Begriff, sie zu verlieren. Mehr und mehr Menschen denken, daß das System ihnen irgend etwas schuldet (ich frage mich, wie sie auf diese Idee kommen?). Für einige ist es leichter und profitabler, arbeitslos zu sein als einer Arbeit nachzugehen.

Sie brauchen nur in ein Geschäft gehen, das eine Lottoannahmestelle hat, um zu sehen, was viele der Leute, die von der Sozialhilfe leben, mit Ihren hart verdienten Steuergeldern machen.

Zu viele unter Ihnen steigen mit der gleichen Geisteshaltung in die Welt des Futures-Tradings ein. Sie suchen nach dem schnellen und leicht verdienten Geld. Das ist der Grund, warum Sie verlieren, verlieren, verlieren. Sie sind niemals darauf gekommen, daß Trading ein Geschäft ist.

Wenn Sie aber Ihr Trading schon nicht wie ein Geschäft führen, dann besteht die nächstbeste Möglichkeit darin, wie ein professioneller Spieler zu operieren. Systemspieler können in den Märkten Geld verdienen und oft ist das auch der Fall. Was Sie dann machen, ist die Geschäftsseite bei Ihrem Trading auszuklammern.

Alles was Sie erreichen müssen ist, ein System zu finden, das beständig einen gewissen höheren Prozentsatz von Gewinnen gegenüber Verlusten generiert und dann ein Geldmanagementsystem, um das bekannte Risiko konstruieren. Wenn Sie das anspricht, dann sind Sie kein Futures-Trader, sondern ein Spieler. Sie sollten Bücher über Spieltheorie, Chancen und Wahrscheinlichkeiten lesen.

In diesem Zusammenhang bin ich der Meinung, daß Sie wesentlich besser bei Pferdewetten als beim System-Trading mit Futures abschneiden werden. Mein Neffe, Clark Gary, verdient sein Geld auf der Rennbahn, und das schon, seitdem er 15 Jahre alt war. Mit etwas Hilfe von mir hat er ein Buch mit dem Titel Track Attack geschrieben. Darin beschreibt er ein System, das bis zu 83 % Gewinne generieren kann. Das ist mehr als jedes Futures-Tradingsystem schafft, von dem ich bisher gehört habe.

Clark diskutiert in dem Buch Chancen und Wahrscheinlichkeiten auf eine sehr praxisbezogene Art. Sein System hat seit 15 Jahren funktioniert. Das Buch kann über Ross Trading bezogen werden, und was er darin zeigt, läßt sich auf das Handeln mit jedem System anwenden, auch auf das systematische Trading mit Futures.

Alles was Sie über das Risiko wissen müssen, wenn Sie das Futures-Trading als ein Geschäft betreiben, ist in dem vorliegenden Buch schon gezeigt worden. Das Problem ist gewesen, daß Sie nicht wirklich verstanden haben, was Risiko ist, oder wie hoch das Risiko bei jedem eingegangenen Trade gewesen ist.

Vielleicht kann ich Ihnen zur richtigen Perspektive verhelfen, indem ich Ihnen eine Frage stelle: Wenn Sie ein Margin-Konto in Höhe von 25.000 $ haben, die Margin für drei von Ihnen gehandelte Futureskontrakte 6.000 $ beträgt, und Sie sich zur Zeit in dem Trade befinden, Ihr Verlustbegrenzungsstopp 1.500 $ von Ihrem Einstiegskurs entfernt liegt, Ihr mentales Stopp 200 $ von Ihrem Einstiegskurs entfernt liegt, und die Notierungen 500 $ über Ihrem Einstiegskurs notieren, wie groß ist dann, neben den Kommissionen und Gebühren (dies sind Kosten), Ihr Risiko?:

A. 25.000 $

B. 6.000 $

C. 1.500 $

D. 200 $

E. 500 $

F. Alles von dem oben genannten.

G. Nichts von dem oben genannten.

Nun, ich warte auf Ihre Antwort. Dies ist keine Trickfrage. Aber die Chancen sprechen dafür, daß Sie die Antwort nicht wirklich wissen.

Das Sie Probleme haben, diese Frage zu beantworten, ist einer der Hauptgründe dafür, warum Sie in den Märkten kein Geld verdienen.

Falls Sie vermutet haben, daß die Antwort 25.000 $ war, weil das die Größe Ihres Margin-Kontos ist und sie letztendlich mit dem gesamten Betrag im Risiko stehen, dann liegen Sie falsch. Die Größe Ihres Margin-Kontos hat nichts mit Risiko zu tun. Die Margin ist Ihr Handelskapital. Wenn Sie einen Trade eingehen, dann ist nicht garantiert, daß die Größe Ihres Margin-Kontos das Ausmaß Ihres Risikos ist. Ihr Margin-Konto entscheidet nur, ob Sie den Trade an erster Stelle eingehen können und an welchem Punkt Sie einen Margin-Call (Nachschußforderung) bekommen werden. Sie können weit mehr als den Betrag Ihres Margin-Kontos verlieren.

Falls Ihre Antwort 6.000 $ war, dann liegen Sie nicht viel besser als die Person, die dachte, das Risiko würde 25.000 $ betragen. Der Betrag, den Sie als Margin hinterlegt haben, hat wenig mit Risiko zu tun. Sie können mehr verlieren als den Betrag der kombinierten Margin für alle Kontrakte, die Sie zu einer gegebenen Zeit halten.

Falls Sie 1.500 $ antworteten - Schande über Sie. Verlustbegrenzungsstopps sind selten der Betrag, den Sie riskieren. Die Notierungen können sich weit hinter Ihr Verlustbegrenzungsstopp bewegen und Ihnen so einen Verlust einbringen, der größer ist als der Betrag Ihres Verlustbegrenzungsstopps. Wenn Sie sich jemals auf der falschen Seite eines „locked-limit“-Marktes befunden haben, dann wissen Sie genau, worüber ich spreche.

Falls Sie 200 $ sagten, dann liegen Sie besser als die meisten. Es ist nicht so, daß Ihr Risiko 200 $ beträgt, aber zumindest sind Sie auf der richtigen Spur.

Falls Sie 500 $ sagten, dann liegen Sie noch näher dran. Ihr Risiko beträgt nicht 500 $, aber Ihr Verständnis ist wesentlich besser als der Durchschnitt.

Falls Sie sagten: Alles von dem oben genannten, dann lagen Sie voll daneben, denn die Antwort ist: Nichts von dem oben genannten.

Eine der korrektesten Antworten wäre 700 $ gewesen, vorausgesetzt, Sie wären in einer Position gewesen, Ihr mentales Stopp auszuführen und es wäre dadurch keine Slippage angefallen.

Falls Sie an Ihrem mentalen Stopp ausgestoppt worden wären, dann hätten Sie, neben Kommissionen und Gebühren, 700 $ verloren. Das, und nur das, war Ihr Risiko. Sie hätten 500 $ an nicht realisierten Gewinnen, die in dem Trade schon entstanden waren, verloren, plus 200 $ von Ihrem eigenen Geld. Bei dieser Rechnung muß natürlich vorausgesetzt werden, daß es im Markt nicht zu einer Notierungslücke kam und keine zusätzliche Slippage entstand.

Falls Sie nicht in der Lage gewesen wären, Ihr mentales Stopp auszuführen, dann wäre die Antwort 2.000 $ gewesen. Dieser Betrag ist die Summe aus ihrem physischen Stopp und dem nicht realisierten Gewinn, der in dem Trade schon entstanden war. Wieder setzt diese Rechnung voraus, daß es nicht zu Slippage kam.

Da Sie für einen Trade Margin hinterlegen müssen, steigen die meisten von Ihnen in einen Trade mit dem Gedanken ein, daß die von Ihnen hinterlegte Margin irgendwie auch der Betrag des Risikos sei. Das macht Sie glauben, daß Sie mit jedem Trade einen Volltreffer landen müssen.

Sie sagen sich, da Sie 6.000 $ als Sicherheitsleistung aufbringen, müssen Sie einen „Home Run“ haben, um einen angemessenen Gewinn auf die 6.000 $ zu erzielen.

Sie haben gelesen, daß Futures-Trader Gewinne von mehr als 100 % auf das eingesetzte Kapital erzielen. Das bedeutet, daß Sie mit diesem Trade 12.000 $ realisieren müssen. Hey, bleiben Sie realistisch! Das ist wirklich schwer zu schaffen. Aber das sind genau die Art von Gedanken, die bei Ihnen im Kopf rumschwirren. Sie haben diese leicht überzogenen Vorstellungen darüber, was Sie von einem Trade erwarten können. Dann springen Sie in den Markt und nehmen ein Bad.

Wie ich schon mehrmals in diesem Buch betonte, Sie haben die vollkommen falschen Erwartungen. Oder - da Sie schon so oft in den Märkten ein Bad genommen haben - sollte ich vielleicht sagen, Ihre Erwartungen sind alle naß.

Das verrückteste, das ich jemals jemals gehört habe, stammt von einem berühmten Anlageberater, der sagte, er würde niemals nur darüber nachdenken, einen Trade in den Futuresmärkten zu plazieren, bevor er nicht sehen könnte, das zehnfache der hinterlegten Margin zu gewinnen.

Dieser Kerl muß irgendwie ein Magier sein. Ich habe niemals in meinem Leben eine Position eröffnet, bei der ich die Möglichkeit sehen konnte, das Zehnfache meiner Margin zu realisieren. Haben Sie das jemals geschafft? Falls ja, sagen Sie mir bitte, was mir fehlt.

Wenn Sie bei einem Trade 500 $ an nicht realisiertem Gewinn sehen, dann sollten Sie mindestens die Hälfte davon sichern, indem Sie ihr Stopp nachziehen. Das ist keine Garantie, daß Sie die Hälfte bekommen werden, aber zumindest werden Sie das Richtige gemacht haben.

Um zu zementieren, was ich gerade gesagt haben, ist hier eine andere Frage:

Sie halten eine Position mit einem Kontrakt und haben einen Papiergewinn von 100 $. Falls Sie Ihr Stopp nun an die Gewinnschwelle ziehen, wie hoch ist dann Ihr Risiko, abgesehen von Slippage, Kommissionen und Gebühren?

Wenn Sie 100 $ sagten, dann Gratulation! Sie sind ein Genie! Sie haben’s geschafft! Gehen Sie los und verdienen Sie in den Märkten viel Geld!

Sie müssen nicht mehr länger jedes Mal einen Volltreffer landen, wenn Sie einen Trade eingehen. Sie müssen auch nicht mehr länger darüber nachdenken, wie Sie die Märkte melken können. Nein, jetzt haben Sie das Verständnis, wie Sie regelmäßig beständige Gewinne aus den Märkten nehmen.

Endlich haben Sie verstanden, was Risiko ist! Wiederholen Sie bitte: „Neben der Slippage riskiere ich nur den Geldbetrag, den ich bereit bin, in den Märkten zu verlieren; das schließt auch alle nicht realisierten Gewinne ein, die ich bereit bin, wieder abzugeben. Außerdem verstehe ich, daß ich nicht mit jedem Trade einen Volltreffer landen muß, sondern daß die großen Gewinne wie ein kostenloses Geschenk des Marktes auf gelegentlicher Basis zu mir kommen werden.“

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