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Leseprobe: Kapitel 27: Seite 209-214 27 Marktmanipulation "Bitte, Lieber Gott, laß mich heil aus diesem Trade rauskommen, und ich schwöre, ich werde auch nie wieder traden." Sind Ihnen jemals solche Gedanken durch den Kopf geschossen, wenn Sie sich in einem schlechten Trade befunden haben? "Warum, warum nur, habe ich diesen Trade gemacht? Ich hätte aufhören sollen, solange ich noch schwarze Zahlen schrieb!" Vielleicht haben Sie Ihre Trades nicht richtig geplant. Wenn Sie sich so verhalten wie die meisten Trader, die wir kennen, dann haben Sie es immer eilig. Sie preschen in Ihre Trades, ohne Geduld zu zeigen. Sie wissen wahrscheinlich gar nicht, wie man einen Trade-Feldzug plant, und Sie verlieren wahrscheinlich den größten Teil Ihres Geldes, bevor Sie es lernen können. Das ist traurig, weil auch hier, wie in anderen Unternehmungen, ist die Vorbereitung das A und O. Wenn etwas eine Anstrengung wert ist, dann sollte man es auch so gut wie möglich machen. In diesem Kapitel wollen wir Ihnen also ein paar Strategien zeigen, die Sie brauchen werden, um Ihre Trades so gut wie möglich zu machen. Manche unter Ihnen brauchen wahrscheinlich Unterricht darin, wie man längerfristig tradet und plant. Es ist eigentlich gar nicht so schwer. Wir beginnen mit einigen Grundlagen für erfolgreiches Traden. 27.1 Purer Zufall? Seit Jahren argumentieren wir gegen die Theorie, an der Börse seien alle Kursbewegungen purer Zufall (Random Walk). Und je mehr Zeit verstreicht, desto überzeugter sind wir von unserer Meinung. Wie wir schon an anderer Stelle sagten, die Märkte sind eine Situation der "starken Hände" gegen die "schwachen Hände". Die Kurse werden von den starken Mitspielern beeinflußt, um die schwachen Mitspieler auszunehmen. So war das schon immer, und so wird es auch ewig bleiben, es sei denn, die menschliche Natur kann sich ohne göttliche Eingriffe irgendwie verändern. Wir wollen uns ein paar Bilder solcher Einflußnahme durch die starken Hände anschauen. Um Ihnen manche größere Bewegungen zeigen zu können, werden wir Tages-, Wochen- und Monatscharts heranziehen. Selbst wenn Sie Day-Trader sind, können Sie diese Bewegungen ausnutzen, während sie geschehen, natürlich nur, wenn Sie wissen, wonach sie suchen. Es gibt Tausende von Aktien, die Sie traden können, und diese Situationen kommen überall vor. Sie müssen nur hinschauen.
Bild 82 Und das sind die Hinweise, nach denen Sie suchen:
Ein solches Szenario kann man immer wieder beobachten, auf Vierteljahres-, Monats-, Wochen- und Tagescharts. Es findet auch während des Tages statt. Nur die Mitspieler sind verschieden, und die Größenordnung der Vorgänge. Die Motivation ist aber immer dieselbe - Gier. Die starken Marktteilnehmer sind geduldig; sie können sich das leisten. Sie wissen genau, daß sie nur noch ein paar große, gut geplante Bewegungen brauchen, um ihre Vermögen noch mehr anwachsen zu lassen. Wie können Sie aus einer Situation, wie der eben beschriebenen, einen Nutzen ziehen? Sie können lernen, die Muster folgender Vorgänge zu erkennen:
Es ist genau diese Phase von stetig steigenden Kursen, in der Sie hervorragende Trades machen können. Sie können sich darauf verlassen, daß der Kursanstieg für längere Zeit anhält. Hier ist ein weiterer Chart. Dieses Mal sehen wir die täglichen Kurse.
Bild 83
Bisher haben wir uns nur Bullen-Squeezes angeschaut. Manchmal gibt es aber auch einen Bären-Squeeze. Dieser ist unser nächstes Beispiel, gezeigt anhand eines Wochencharts.
Bild 84
Wahrscheinlich werden Sie jetzt keine Ruhe geben, bis wir Ihnen zeigen, daß dies auch auf einem Intraday-Chart passiert. Also bitte:
Bild 85
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